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FALLSTUDIE / KUNSTSTOFFSCHLAUCHFERTIGUNG

Schlauchextrusion-Monitoring in der Kunststoffschlauch-fertigung

Wie können Hersteller von Kunststoffschläuchen versteckte Produktionsverluste rund um einen kontinuierlichen Extrusionsprozess sichtbar machen? In diesem Projekt kam Novo AI WatchMen in einer Produktionsumgebung mit 103 Maschinen der Baujahre 2015 bis 2023 zum Einsatz.Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 28,58 %. Maschinenzustandsdaten halfen dabei, Leerlauf, Rüstvorgänge, Materialwechsel, Wickel- und Aufspulprozesse, Mikrostopps und Stillstände sichtbar zu machen.

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Wasser strömt aus orangefarbenen Düsen an blauen Gelenkschläuchen auf ein längliches Profil in einer Extrusionsanlage.

Kunststoffschlauchfertigung: Produktive Extrusionszeit und versteckte Produktionsverluste sichtbar machen.

+28,58 %

höhere Produktivität

Vom Kunden berichtetes Ergebnis

103

Produktionsmaschinen

Produktionsumgebung · Baujahre 2015–2023

15 min

Sensorinstallation

Pro Maschine im Projekt

In dieser Fallstudie · Projekt · Umsetzung · Maßnahmen · Ergebnisse · FAQ

DAS PROJEKT

Auf einen Blick

Branche
Kunststoffschlauchfertigung

Maschinenpark
103 Produktionsmaschinen

Baujahre
2015–2023

Betrieb
Berechnungsmodell: 3 × 8-Stunden-Schichten

Technologie
Externe Novo-AI-Retrofit-Sensorik + WatchMen

Fokus
Produktive Extrusion, Leerlauf, Rüsten, Materialwechsel, Wickeln/Aufspulen, Prozessstabilisierung, Mikrostopps und Stillstände

DIE HERAUSFORDERUNG

Auch kontinuierliche Schlauchextrusion verliert Zeit rund um den eigentlichen Lauf

Schlauchextrusion ist ein kontinuierlicher Produktionsprozess. Trotzdem können Materialwechsel, Wickeln und Aufspulen, Prozessstabilisierung, Leerlauf, kurze Unterbrechungen und Stillstände geplante Maschinenzeit beanspruchen.
Schlauchaufbau, Material und Prozesseinstellungen verändern zusätzlich den Produktionskontext. Die Herausforderung bestand deshalb darin, produktive Extrusion von den Verlusten rund um den Produktionslauf zu unterscheiden und wiederkehrende Zeitverluste sichtbar zu machen.

Produktive Extrusion

Erkennen, welcher Anteil der geplanten Maschinenzeit tatsächlich für produktive Schlauchextrusion genutzt wird.

Rüsten & Materialwechsel

Rüstvorgänge, Materialwechsel und notwendige Prozessstabilisierung sichtbar und vergleichbar machen.

Wickeln & Unterbrechungen

Verluste durch Wickel- und Aufspulprozesse, wiederkehrende Mikrostopps und längere Stillstände erkennen.

VON DER MASCHINE ZUR ANALYSE

Nachrüsten. Validieren. Verstehen.

Die Anbindung der Maschinen schafft die Datengrundlage. Aussagekräftige Produktionsanalysen entstehen aus validierten Maschinenzuständen in Verbindung mit Auftrags-, Material- und Produktionsinformationen.

01

Bestehende Maschinen nachrüsten

Externe Novo-AI-Sensoren schaffen eine gemeinsame Monitoring-Ebene auf bestehenden Produktionsmaschinen, ohne dass für die grundlegende Überwachung in die SPS oder Maschinensteuerung eingegriffen werden muss.Der allgemeine Retrofit-Richtwert liegt bei unter 15 Minuten pro Maschine.

02

Maschinenzustände validieren

Edge Processing und Validierung unterstützen die Unterscheidung zwischen produktiver Extrusion, Leerlauf, Rüstaktivitäten, Mikrostopps und Stillständen.

03

Produktionskontext ergänzen

WatchMen verbindet Maschinenzustände mit Auftrags- und Produktionsinformationen. Schlauchaufbau, thermoplastisches Material, Geometrie, Werkzeuge, Wickelformat und Qualitätsanforderungen können dadurch bei der Untersuchung wiederkehrender Verluste berücksichtigt werden.

Retrofitting machines with a Novo AI AI sensor for real-time machine data

EXTERNE SENSOREN

Maschinendaten aus der Schlauchextrusion ohne SPS-Eingriff

Externe Retrofit-Sensoren erfassen das physikalische Verhalten der Maschine, ohne dass für die grundlegende Überwachung in die Maschinensteuerung eingegriffen werden muss.
WatchMen überführt die validierten Signale in eine Maschinenzustands-Zeitleiste. Dadurch werden produktive Extrusion, Leerlauf und wiederkehrende Unterbrechungen sichtbar.
Auftrags-, Material-, Werkzeug- und Produktionsinformationen liefern anschließend den notwendigen Kontext, um zu untersuchen, warum ein bestimmter Zeitverlust aufgetreten ist.

Mehr über Maschinendatenerfassung mit Novo AI →

VON DATEN ZU MASSNAHMEN

Wiederkehrende Extrusionsverluste in konkrete Verbesserungen übersetzen

Monitoring zeigt, wo geplante Produktionszeit verloren geht. Im nächsten Schritt werden die größten wiederkehrenden Verlustkategorien untersucht und anschließend geprüft, ob Prozessänderungen tatsächlich nutzbare Extrusionskapazität freisetzen.

01

Versteckten Leerlauf reduzieren

Längere Leerlauf- und Wartephasen rund um die Vorbereitung des Folgeauftrags, Materialbereitstellung und Maschinenbereitschaft untersuchen. Wiederkehrende Muster zeigen, an welchen Stellen Vorbereitung und Reaktionszeiten verbessert werden können.

02

Materialwechsel und Wickelbereitschaft verbessern

Compounds, Werkzeuge und Aufgaben für den Materialwechsel sowie Wickel- und Aufspuleinrichtungen möglichst vorbereiten, bevor die Extrusionslinie verfügbar wird. Wiederkehrende Verluste rund um Rüsten, Materialwechsel und nachgelagertes Handling helfen dabei, Verbesserungspotenziale zu erkennen.

03

Mikrostopps und Stillstände reduzieren

Wiederholte kurze Unterbrechungen ebenso untersuchen wie längere Störungen. Die Maschinen-Zeitleiste mit Material-, Prozess- und Instandhaltungskontext verbinden, Maßnahmen umsetzen und anschließend dieselben Kennzahlen erneut vergleichen.

ERGEBNISSE IM KONTEXT

Was sich im Projekt verbessert hat

BERECHNETES LEERLAUF-SZENARIO

−40,63 %

weniger Leerlauf

Im modellierten Produktionsszenario reduziert sich der Leerlauf um 40,63 %. Die detaillierten Vorher-/Nachher-Werte sowie die Berechnungsgrundlage finden Sie in der vollständigen Fallstudie.

+857,4

zusätzliche produktive Maschinenstunden pro Jahr

Geschätzter jährlicher Kapazitätsgewinn für die überwachte Extrusionslinie.

Berichtetes Ergebnis: Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 28,58 %. WatchMen half dabei, produktive Schlauchextrusion sowie wiederkehrende Verluste wie Leerlauf, Rüsten, Materialwechsel, Wickeln und Aufspulen, Mikrostopps und Stillstände systematisch sichtbar zu machen.

Jährliche Kapazitätsschätzung: Die modellierte Verbesserung entspricht rund 857,4 zusätzlichen produktiven Maschinenstunden pro Jahr auf der überwachten Extrusionslinie. Dabei handelt es sich um freigesetzte Produktionskapazität innerhalb des bestehenden Produktionsplans und nicht um ein vollständig gemessenes zusätzliches Jahres-Outputvolumen.

Berechnungsgrundlage im PDF ansehen ↓

Kontext: Die Werte beziehen sich auf das beschriebene Projekt. Ausgangssituation, Produktmix, Schichtmodell und umgesetzte Maßnahmen beeinflussen das Ergebnis. Weniger Zeitverluste bedeuten nicht automatisch eine gleich hohe Steigerung von OEE oder Output.

GUT ZU WISSEN

Fragen zum Extrusionsmaschinen-Monitoring in der Kunststoffschlauchfertigung

Welchen Umfang hatte das Projekt?

Das Projekt umfasst eine Produktionsumgebung mit 103 Maschinen und einen 3-Maschinen-Pilot. Das detaillierte Extrusions-Kapazitätsmodell bezieht sich auf die überwachte Extrusionslinie. Die Maschinen im Produktionsumfeld stammen aus den Baujahren 2015 bis 2023.

Welches Produktivitätsergebnis wurde berichtet?

Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 28,58 %. Die detaillierten Werte zu Leerlauf, Verlustkategorien und jährlicher Kapazität sind modellierte Größen zur Einordnung dieses Ergebnisses.

Wie stark wurde der Leerlauf reduziert?

Im modellierten Produktionsszenario reduziert sich der Leerlauf um 40,63 %. Die vollständigen Vorher-/Nachher-Werte sowie die Berechnungsgrundlage finden Sie in der Fallstudie als PDF.

Wie viel zusätzliche produktive Kapazität wurde berechnet?

Das Modell ergibt rund 857,4 zusätzliche produktive Maschinenstunden pro Jahr für die überwachte Extrusionslinie. Dabei handelt es sich um eine annualisierte Kapazitätsschätzung und nicht um ein vollständiges Jahr direkt gemessener Mehrproduktion.

Können bestehende Extrusionsmaschinen ohne SPS-Zugriff überwacht werden?

Ja. Novo AI verwendet externe Sensorik zur Erfassung des Maschinenverhaltens. Für die grundlegende Monitoring-Ebene ist kein direkter Eingriff in die Maschinensteuerung erforderlich. Das entspricht auch der allgemeinen Novo-AI-Lösung für Extrusionsmaschinen.

Welche Produktionsverluste können sichtbar gemacht werden?

Die Fallstudie betrachtet unter anderem produktive Extrusion, Leerlauf, Rüst- und Materialwechsel, Wickeln und Aufspulen, Prozessstabilisierung, Mikrostopps und Stillstände.

DIE VOLLSTÄNDIGE FALLSTUDIE

Details für Ihre Entscheidung

Laden Sie die vollständige Fallstudie mit Projektbeschreibung, Verlustkategorien, Ergebnissen sowie der detaillierten Mess- und Berechnungsgrundlage herunter.

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ÜBERTRAGUNG AUF IHRE PRODUKTION

Was möchten Sie in Ihrer Schlauchextrusion sichtbar machen?

Nennen Sie uns die Anzahl Ihrer Extrusionsmaschinen oder -linien, deren ungefähre Baujahre und Ihre wichtigste Produktionsfrage: produktive Extrusion, Leerlauf, Materialwechsel, Wickeln und Aufspulen, Mikrostopps oder Stillstände?
Gemeinsam können wir geeignete Pilotmaschinen auswählen und bestimmen, welche Maschinenzustände und Produktionsverluste zuerst transparent gemacht werden sollten.

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Weiterlesen: CNC-Monitoring in der Präzisionswerkzeugfertigung · CNC-Monitoring in der Industrieausrüstungsfertigung · Alle Fallstudien · CNC-Maschinen nachrüsten und Maschinendaten erfassen

Externe Fachquellen: OEE.com: Definition und Berechnung der OEE (Englisch) · OEE.com: Sechs wesentliche Verlustarten in der Fertigung (Englisch). Diese Quellen erläutern allgemeine Kennzahlen und Verlustarten. Sie belegen nicht die kundenspezifischen Ergebnisse dieser Fallstudie.