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Maschinendatenerfassung für Bestandsmaschinen

Maschinenzustände und Stillstände sichtbar machen – mit externen Sensoren und der WatchMen Plattform. Prüfen Sie, welche Daten Ihr Maschinenpark liefert und wie ein Pilot startet.

Retrofit für Ihren Maschinenpark

Mehr Überblick. Eine belastbare Datenbasis.

Novo AI ergänzt bestehende Maschinen um externe Sensorik. Akustik- und Schwingungssignale helfen, Maschinenzustände zu unterscheiden. In WatchMen werden daraus zeitliche Verläufe und Auswertungen – als Grundlage, um Stillstände zu untersuchen und Verbesserungen im Betrieb zu prüfen.

01

Bestand weiter nutzen

Erfassung von außen statt Austausch der Maschine. Die Eignung hängt von Prozess, Signalqualität und Montageposition ab.

02

Verluste einordnen

Produktive Zeit, Leerlauf und Stillstand im Verlauf betrachten. Konkrete Ursachen mit dem Team und weiteren Daten klären.

03

Im Pilot entscheiden

Mit ausgewählten Maschinen beginnen. Erkennung und Datenqualität prüfen, bevor Sie weitere Anlagen anbinden.

Stimmen aus der Praxis

Erfahrungen aus der Fertigung

So beschreiben Kunden und Partner die Zusammenarbeit mit Novo AI. Genannte Verbesserungen beziehen sich auf die jeweiligen Betriebe und Maßnahmen; sie sind keine pauschale Ergebniszusage für andere Maschinenparks.

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Schnell montiert. Im Pilot geprüft.
Sensoren außen nachrüsten, ohne direkten SPS-Zugriff. Montage, Einrichtung und Validierung sind getrennte Schritte – der Aufwand hängt von Maschine und Projekt ab.
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Sehen allein reicht nicht. Verstehen entscheidet.
Maschinenzustände erkennen und Ursachen einordnen: Stillstandsgründe werden je nach Setup durch Bedienerrückmeldungen, Maschinenmeldungen oder weitere Daten ergänzt.
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Mit Maschinendaten handeln.
WatchMen analysiert Zustände in Echtzeit und übersetzt sie in handlungsfähige Erkenntnisse – nicht nur Diagramme.

Eignung prüfen

Für welche Maschinen eignet sich die Nachrüstung?

Der Ansatz ist besonders interessant, wenn Sie Laufzeiten und Stillstände erfassen möchten, aber keine nutzbare Maschinenschnittstelle vorhanden ist oder kein direkter SPS-Zugriff erfolgen soll. Entscheidend ist, ob die relevanten Zustände in den externen Signalen zuverlässig unterscheidbar sind.

Ein sinnvoller Ausgangspunkt

  • Bestehende Maschinen mit wiederkehrenden Arbeitsabläufen.
  • Gemischte Maschinenparks mit unterschiedlichen Baujahren und Steuerungen.
  • Konkrete Fragen zu produktiver Zeit, Leerlauf oder Stillstandsphasen.

Vor dem Start gemeinsam prüfen

  • Montagefläche, Zugänglichkeit und Betriebsumgebung.
  • Unterscheidbarkeit der Zustände über typische Aufträge und Schichten.
  • Stromversorgung, Datenübertragung, IT-Vorgaben und Verantwortlichkeiten.

Eine Herstellerbezeichnung allein ist kein Kompatibilitätsnachweis. Mit Maschinentyp, Prozess und gewünschter Auswertung lässt sich die Eignung für Ihren konkreten Einsatz klären.

Von Signalen zu Entscheidungen

Welche Maschinendaten werden erfasst?

Der AVA-Sensor erfasst Akustik und Vibration. Die Auswertung ordnet diesen Signalen Maschinenzustände zu. Weitere Kennzahlen brauchen zusätzliche Angaben: Eine erkannte Stillstandsphase erklärt beispielsweise noch nicht deren Ursache.

Datenbasis und Voraussetzungen im Überblick
Gesuchte InformationWie sie entstehtWas zusätzlich zu prüfen ist
Maschinenzustand & ZeitverlaufAuswertung externer Akustik- und Schwingungssignale.Zustandsdefinitionen und Erkennung an repräsentativen Abläufen validieren.
StillstandsgründeVerknüpfung der erkannten Zeitabschnitte mit Ursachen.Bedienerrückmeldungen, Maschinenmeldungen oder andere geeignete Datenquellen.
Auslastung & VerfügbarkeitZustandszeiten im Verhältnis zu festgelegten Bezugszeiten.Schichtkalender, geplante Produktionszeit und Umgang mit Pausen definieren.
StückzahlenZählung über eine geeignete Datenquelle oder validierte Zykluserkennung.Prüfen, wie viele Teile ein Zyklus erzeugt und ob Leerläufe, Nacharbeit oder wechselnde Abläufe die Zählung beeinflussen.
OEE (Gesamtanlageneffektivität)Verfügbarkeit × Leistung × Qualität.Geplante Produktionszeit, Laufzeit, ideale Zykluszeit je Teil sowie Gesamtmenge und Gutmenge konsistent erfassen.
Energieverbrauch in kWhMessung elektrischer Energie mit geeigneter Messtechnik.Eine Akustik- oder Vibrationsmessung ersetzt keinen Energiezähler.

Auf kleinen Bildschirmen können Sie die Tabelle seitlich verschieben.

Die Grundlagen und Systemgrenzen erklärt unser Ratgeber zur Maschinendatenerfassung. Zur Softwareauswahl finden Sie einen Vergleich von Produktionsüberwachung, MES und Retrofit-Lösungen.

Daten sinnvoll verbinden

Wie lässt sich die MDE mit ERP, BDE oder MES verbinden?

Ein Pilot zur Erfassung von Maschinenzuständen kann zunächst eigenständig geplant werden. Sollen Zustandszeiten später Aufträgen, Stückzahlen oder Qualitätsdaten zugeordnet werden, braucht es eine abgestimmte Datenverbindung. Welche Anbindung möglich ist, wird für die vorhandenen Systeme und den gewünschten Ablauf geprüft.

Welche Daten gehören zusammen?

  • Maschinen- und Auftragskennungen eindeutig zuordnen.
  • Benötigte Felder, Zeitstempel und Einheiten festlegen.
  • Für Mengen und Qualitätsdaten die führende Datenquelle bestimmen.

Wie soll der Austausch funktionieren?

  • Schnittstelle, Übertragungsrichtung und Aktualisierungsintervall abstimmen.
  • Zugriffsrechte, IT-Freigaben und Zuständigkeiten klären.
  • Im Testlauf prüfen, ob Zuordnung und Übertragung auch bei Unterbrechungen nachvollziehbar bleiben.

Für die technische Klärung: Nennen Sie Ihr ERP-, BDE- oder MES-System mit Version und dem gewünschten Datenaustausch. So lässt sich der Integrationsaufwand getrennt von Sensorinstallation und Zustandserkennung bewerten.

So beginnt die Einführung

Von der ersten Maschine zum geprüften Pilot

1

Ziel & Maschinen auswählen

Eine konkrete Frage festlegen, etwa: Wann entsteht Leerlauf? Gemeinsam Zustände, Bezugszeiten und die Pilotmaschinen bestimmen.

2

Montieren & einrichten

Sensorposition, Versorgung und Übertragung abstimmen. Sensorik montieren, Zuordnung in WatchMen einrichten und das Team einweisen.

3

Erkennung & Nutzen prüfen

Reale Maschinenabläufe mit den erkannten Zuständen vergleichen. Datenqualität und Maßnahmen bewerten, anschließend über den Rollout entscheiden.

Was bedeutet „in 15 Minuten“?

Kurze Montagezeiten sind in konkreten Projekten dokumentiert: im CNC-Projekt durchschnittlich 16,8 Minuten je Maschine, im Streckmaschinen-Projekt 15–20 Minuten. Das beschreibt die Sensorinstallation. Planung, Einrichtung, Einweisung und Validierung kommen hinzu. Der Aufwand für Ihren Standort hängt von Maschinen und Infrastruktur ab.

Für einen belastbaren Pilot: Legen Sie vorab fest, welche Zustände unterschieden werden sollen, wie Referenzbeobachtungen erfolgen und welche Datenqualität für die spätere Entscheidung ausreicht. Ein kurzer Montageeinsatz ersetzt diese Prüfung nicht.

Dokumentierte Anwendungen

Maschinendatenerfassung in der Praxis

Präzisionswerkzeugfertigung

CNC-Monitoring an 25 Maschinen

Externe Sensoren erfassen Maschinenzustände über drei Schichten. Die Fallstudie beschreibt Installation, Auswertung und betriebliche Verbesserungen.

16,8 Minuten durchschnittliche Sensorinstallation je Maschine während geplanter Rüstvorgänge.

CNC-Fallstudie mit Projektergebnissen lesen →

Streckmetallfertigung

Monitoring an 15 Streckmaschinen

Ein Retrofit-Projekt zur Erfassung von Produktions- und Stillstandszeiten. Der Bericht erläutert Ausgangslage, Umsetzung und Ergebnisse.

15–20 Minuten dokumentierte Sensorinstallation je Maschine.

Streckmaschinen-Fallstudie lesen →

Die Angaben stammen aus den jeweiligen Projektberichten. Ergebnisse und Installationszeiten sind nicht ohne Prüfung auf andere Anlagen übertragbar. Fallstudien und verfügbare PDFs für Ihr Team.

Aufwand realistisch bewerten

Was kostet Maschinendatenerfassung?

Für den Vergleich zählt der Gesamtaufwand: Sensorik und Montage, Software-Nutzung, Einrichtung und Einweisung sowie gegebenenfalls zusätzliche Datenquellen und Integrationen. Welche Positionen relevant sind, hängt von Maschinenanzahl und Auswertungsziel ab.

Preisrahmen erkunden

Nutzen Sie den Preisrechner für eine erste Orientierung. Den konkreten Leistungsumfang und die Voraussetzungen Ihres Standorts klären wir im Gespräch.

Zum Novo AI Preisrechner →

Wirtschaftlichkeit abschätzen

Bewerten Sie mögliche Verbesserungen mit Ihren eigenen Maschinenstunden und Kostensätzen. Eine Beispielrechnung ersetzt keine gemessene Einsparung.

Zum ROI-Rechner →

Für eine Anfrage reichen als Ausgangspunkt die Anzahl und Art der Maschinen, der gewünschte Datennutzen sowie vorhandene Schnittstellen und IT-Vorgaben.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zur Lösung

Funktioniert Maschinendatenerfassung ohne SPS-Zugriff?

Für die Erkennung von Maschinenzuständen kann externe Sensorik eingesetzt werden. Novo AI nutzt dafür Akustik und Vibration. Die Eignung wird an der Maschine geprüft. Interne Fehlercodes, Auftragsdaten und Qualitätsinformationen lassen sich daraus nicht automatisch auslesen.

Ist die gesamte Lösung in 15 Minuten einsatzbereit?

Die kurzen Zeitangaben betreffen die Montage in dokumentierten Projekten. Einrichtung, Datenübertragung, Einweisung und Prüfung der Zustandserkennung sind zusätzliche Schritte. Für den gesamten Pilot gibt es daher keine pauschale 15-Minuten-Zusage.

Brauchen wir dafür ein ERP- oder MES-Projekt?

Ein Pilot zur Zustandserfassung kann zunächst unabhängig von einer umfassenden ERP- oder MES-Einführung geplant werden. Wenn Aufträge, Mengen oder Qualitätsdaten zugeordnet werden sollen, müssen deren Quellen und mögliche Schnittstellen separat abgestimmt werden.

Erkennt die KI automatisch jeden Stillstandsgrund?

Nein. Die Erkennung eines Zustands und die Erklärung seiner Ursache sind unterschiedliche Aufgaben. Für belastbare Stillstandsgründe werden je nach Einsatz Bedienerrückmeldungen, Maschinenmeldungen oder weitere Daten benötigt.

Wie entsteht aus der Zustandserfassung eine OEE?

OEE wird als Verfügbarkeit × Leistung × Qualität berechnet. Benötigt werden geplante Produktionszeit, Laufzeit, ideale Zykluszeit je Teil sowie Gesamtmenge und Gutmenge. Die Zustandserfassung allein liefert deshalb noch keine vollständige OEE. Die Berechnung erläutert Vorne mit Formeln und einem Rechenbeispiel.

Welche Angaben helfen bei der ersten Anfrage?

Nennen Sie Maschinentypen und Anzahl, typische Prozesse, vorhandene Schnittstellen und Ihre wichtigste Auswertungsfrage. Hilfreich sind außerdem Ansprechpartner aus Fertigung und IT sowie Informationen zu Montage, Versorgung und Netzwerk am Standort.

Ihr nächster Schritt

Prüfen wir Ihren Maschinenpark.

Besprechen Sie mit Novo AI, welche Maschinen für den Einstieg geeignet sind, welche Daten Sie benötigen und wie ein sinnvoller Pilot aufgebaut wird.

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