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FALLSTUDIE / ALUMINIUMKOMPONENTENFERTIGUNG

Druckgussmaschinen-Monitoring in der Aluminiumkomponen- tenfertigung

Wie können Hersteller von Aluminiumkomponenten Zyklusabweichungen und versteckte Produktionsverluste im Druckguss sichtbar machen? In diesem Projekt kam Novo AI WatchMen innerhalb einer Produktionsumgebung mit 147 Maschinen zum Einsatz. Der detaillierte Druckgussumfang umfasste 2 überwachte HPDC-Maschinen, während der Kunde von einer Produktivitätssteigerung von 25,87 % berichtete.
Maschinenzustands- und Zyklusdaten halfen dabei, langsamere Zyklen, Leerlauf, Werkzeugwechsel, Wartezeiten auf Material bzw. Schmelze, Mikrostopps und Stillstände sichtbar zu machen.

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Mehrere graue Druckgussmaschinen stehen nebeneinander in einer hellen Halle; blaue Behälter mit Metallteilen befinden sich im Vordergrund.

Aluminium-Druckguss: Zyklusleistung und versteckte Produktionsverluste sichtbar machen.

+25,87 %

höhere Produktivität

Vom Kunden berichtetes Ergebnis

147

Produktionsmaschinen

Gesamte Produktionsumgebung

15 min

Sensorinstallation

Pro Maschine im Projekt

In dieser Fallstudie · Projekt · Umsetzung · Maßnahmen · Ergebnisse · FAQ

DAS PROJEKT

Auf einen Blick

Branche
Aluminiumkomponentenfertigung

Maschinenpark
147 Produktionsmaschinen

Baujahre
2006–2019

Betrieb
Berechnungsmodell: 3 × 8-Stunden-Schichten

Technologie
Externe Novo-AI-Retrofit-Sensorik + WatchMen

Fokus
Zyklusleistung, Leerlauf, Werkzeugwechsel, Schmelzewartezeiten, Mikrostopps und Stillstände

DIE HERAUSFORDERUNG

Stabiler Druckguss erfordert mehr als eine laufende Maschine

Hochdruck-Druckguss ist eine zyklusbasierte Produktion. Eine Maschine kann weiterlaufen, obwohl langsamere Zyklen, Leerlauf, Werkzeugwechsel, Wartezeiten auf Material oder Schmelze, Mikrostopps und Stillstände die tatsächlich nutzbare Kapazität reduzieren.
Die Herausforderung bestand deshalb nicht nur darin zu erkennen, ob die Maschine läuft, sondern auch, ob sie stabile produktive Zyklen erreicht und wo wiederkehrende Zeit- oder Zyklusverluste entstehen.

Zyklusleistung

Tatsächliche produktive Zyklen mit realistischen produkt- und werkzeugspezifischen Zielwerten vergleichen.

Leerlauf & Werkzeugwechsel

Wartezeiten, Werkzeugwechsel und Produktwechsel sichtbar und konsistent vergleichbar machen.

Unterbrechungen & Stillstände

Mikrostopps, Schmelzewartezeiten, Automatisierungsverzögerungen und längere Störungen erkennen.

VON DER MASCHINE ZUR ANALYSE

Erfassen. Interpretieren. Kontext ergänzen.

Maschinenmonitoring liefert die physische Maschinen- und Zyklus-Zeitleiste. Aussagekräftige Druckgussanalysen entstehen aus validierten Maschinenzuständen und Zyklen in Verbindung mit Werkzeug-, Legierungs-, Auftrags- und Qualitätsinformationen.

01

Maschinenverhalten erfassen

Externe Novo-AI-Sensoren erfassen das physikalische Verhalten bestehender Druckgussmaschinen. Für die grundlegende Monitoring-Ebene ist kein direkter Eingriff in SPS oder Maschinensteuerung erforderlich.

02

Zyklen und Maschinenzustände validieren

Edge Processing und Validierung unterstützen die Erkennung produktiver Zyklen sowie die Unterscheidung zwischen produktivem Druckguss, Leerlauf, Wechselvorgängen, Mikrostopps und Stillständen.

03

Produktionskontext ergänzen

WatchMen verbindet Maschinenzustände mit Auftrags- und Produktionsinformationen. Bauteilfamilie, Werkzeug, Legierung, Kavitätenkonfiguration, Automatisierung und Qualitätsanforderungen können dadurch bei der Untersuchung von Abweichungen berücksichtigt werden.

Retrofitting machines with a Novo AI AI sensor for real-time machine data

EXTERNE SENSOREN

Druckgussdaten ohne SPS-Zugriff

Externe Retrofit-Sensoren erfassen das physikalische Maschinenverhalten, ohne dass für die grundlegende Überwachung direkt in die Maschinensteuerung eingegriffen werden muss.
WatchMen überführt validierte Signale in Maschinenzustands- und Zyklusinformationen. Dadurch werden produktiver Druckguss, Zyklusabweichungen, Leerlauf und wiederkehrende Unterbrechungen über die Zeit sichtbar.
Auftrags-, Werkzeug-, Legierungs-, Automatisierungs- und Qualitätsinformationen liefern anschließend den notwendigen Kontext, um zu verstehen, warum eine bestimmte Abweichung oder ein Produktionsverlust entstanden ist.
Novo AI beschreibt diesen Retrofit-Ansatz auch allgemein als externe Maschinendatenerfassung für bestehende Maschinenparks ohne aufwendige Steuerungsumbauten.

Mehr über Maschinendatenerfassung mit Novo AI →

VON DATEN ZU MASSNAHMEN

Abweichungen im Druckguss in konkrete Verbesserungen übersetzen

Monitoring zeigt, wo produktive Druckgusskapazität verloren geht. Im nächsten Schritt werden wiederkehrende Zyklus- und Zeitverluste untersucht und anschließend geprüft, ob Prozessänderungen tatsächlich nutzbare Produktionskapazität freisetzen.

01

Zyklusleistung verbessern

Tatsächliche produktive Zyklen mit realistischen Zielwerten für das jeweilige Bauteil, Werkzeug und die verwendete Legierung vergleichen. Wiederkehrende Abweichungen anschließend im Kontext von Maschinenverhalten, Automatisierung und Produktionsbedingungen untersuchen.

02

Leerlauf reduzieren und Werkzeugwechsel verbessern

Materialbereitschaft und Vorbereitung des Folgeauftrags verbessern. Werkzeuge, Programme und weitere notwendige Aufgaben möglichst vorbereiten, bevor die Maschine verfügbar wird. Dadurch lassen sich vermeidbare Wartezeiten besser von notwendigen Wechselvorgängen trennen.

03

Schmelzewartezeiten, Mikrostopps und Stillstände reduzieren

Materialversorgungsprobleme, technische Fehler, Automatisierungsunterbrechungen und wiederkehrende Kurzstopps getrennt betrachten. Maschinen-Zeitleiste mit Produktions- und Instandhaltungskontext verbinden, Maßnahmen umsetzen und anschließend dieselben Kennzahlen erneut vergleichen.

ERGEBNISSE IM KONTEXT

Was sich im Projekt verbessert hat

BERECHNETES LEERLAUF-SZENARIO

−34,72 %

weniger Leerlauf

Im modellierten Produktionsszenario reduziert sich der Leerlauf um 34,72 %. Die detaillierten Vorher-/Nachher-Werte und die Berechnungsgrundlage finden Sie in der vollständigen Fallstudie.

+1.300,46

zusätzliche produktive Maschinenstunden pro Jahr

Berichtetes Ergebnis: Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 25,87 %. WatchMen half dabei, produktiven Druckguss, Zyklusabweichungen und wiederkehrende Verluste wie Leerlauf, Werkzeugwechsel, Schmelzewartezeiten, Mikrostopps und Stillstände systematisch sichtbar zu machen.

Jährliche Kapazitätsschätzung: Die modellierte Verbesserung entspricht rund 1.300,46 zusätzlichen produktiven Maschinenstunden pro Jahr über die zwei überwachten Druckgussmaschinen. Dabei handelt es sich um freigesetzte Produktionskapazität innerhalb des bestehenden Maschinenplans und nicht um ein vollständiges Jahr direkt gemessener Mehrproduktion.

Berechnungsgrundlage im PDF ansehen ↓

Kontext: Die Werte beziehen sich auf das beschriebene Projekt. Ausgangssituation, Produktmix, Schichtmodell und umgesetzte Maßnahmen beeinflussen das Ergebnis. Weniger Zeitverluste bedeuten nicht automatisch eine gleich hohe Steigerung von OEE oder Output.

GUT ZU WISSEN

Fragen zum Druckgussmaschinen-Monitoring

Welchen Umfang hatte das Projekt?

Die gesamte Produktionsumgebung umfasst 147 Maschinen. Die Maschinen stammen aus den Baujahren 2006 bis 2019.

Welches Produktivitätsergebnis wurde berichtet?

Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 25,87 %. Die detaillierten Werte zu Zyklusleistung, Leerlauf und jährlicher Kapazität sind modellierte Größen zur Einordnung dieses Ergebnisses.

Wie stark wurde der Leerlauf reduziert?

Im modellierten Produktionsszenario reduziert sich der Leerlauf um 34,72 %. Die detaillierten Vorher-/Nachher-Werte und die Berechnungsgrundlage finden Sie in der vollständigen Fallstudie.

Wie viel zusätzliche produktive Kapazität wurde berechnet?

Das Modell ergibt rund 1.300,46 zusätzliche produktive Maschinenstunden pro Jahr über die zwei überwachten Druckgussmaschinen. Dabei handelt es sich um eine annualisierte Kapazitätsschätzung und nicht um ein vollständiges Jahr direkt gemessener Mehrproduktion.

Kann auch die Zyklusleistung überwacht werden?

Ja. Die Fallstudie betrachtet produktive Zykluszeiten im Verhältnis zu definierten Zielwerten. Dadurch werden wiederkehrende Zyklusabweichungen sichtbar und können gemeinsam mit Maschinen- und Produktionskontext untersucht werden.

Können bestehende Druckgussmaschinen ohne SPS-Zugriff überwacht werden?

Ja. Novo AI verwendet externe Sensorik zur Erfassung des physikalischen Maschinenverhaltens. Dadurch können Bestandsmaschinen grundsätzlich überwacht werden, ohne dass eine umfangreiche SPS-Umrüstung erforderlich ist.

DIE VOLLSTÄNDIGE FALLSTUDIE

Details für Ihre Entscheidung

Laden Sie die vollständige Fallstudie mit Projektbeschreibung, Zyklus- und Produktionsverlustanalyse, Ergebnissen sowie der detaillierten Mess- und Berechnungsgrundlage herunter.

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ÜBERTRAGUNG AUF IHRE PRODUKTION

Was möchten Sie in Ihrer Druckgussproduktion sichtbar machen?

Nennen Sie uns die Anzahl Ihrer Druckgussmaschinen, deren ungefähre Baujahre und Ihre wichtigste Produktionsfrage: Zyklusleistung, Leerlauf, Werkzeugwechsel, Schmelzewartezeiten, Mikrostopps oder Stillstände?
Gemeinsam können wir geeignete Pilotmaschinen auswählen und bestimmen, welche Maschinenzustände, Zyklusabweichungen und Produktionsverluste zuerst transparent gemacht werden sollten.

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Weiterlesen: CNC-Monitoring in der Präzisionswerkzeugfertigung · CNC-Monitoring in der Industrieausrüstungsfertigung · Alle Fallstudien · CNC-Maschinen nachrüsten und Maschinendaten erfassen

Externe Fachquellen: OEE.com: Definition und Berechnung der OEE (Englisch) · OEE.com: Sechs wesentliche Verlustarten in der Fertigung (Englisch). Diese Quellen erläutern allgemeine Kennzahlen und Verlustarten. Sie belegen nicht die kundenspezifischen Ergebnisse dieser Fallstudie.