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FALLSTUDIE / KABELFERTIGUNG

Verseilmaschinen-Monitoring in der Kabelfertigung

Wie können Kabelhersteller versteckte Produktionsverluste an bestehenden Verseilmaschinen sichtbar machen? In diesem Projekt wurden 18 Verseilmaschinen mit Novo AI WatchMen überwacht. Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 29,23 %. Gleichzeitig halfen Maschinenzustandsdaten dabei, Leerlauf, Wartezeiten auf Spulen und Material, Rüstverluste, Mikrostopps und Stillstände sichtbar zu machen.

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Stranding Machine Monitoring Verseilmaschinen-Monitoring

Kabelfertigung: Produktive Verseilzeit und versteckte Maschinenzeitverluste sichtbar machen.

+29,23 %

höhere Produktivität

Vom Kunden berichtetes Ergebnis

18

überwachte Verseilmaschinen

Kabelfertigung

+10.522,8 h

produktive Kapazität pro Jahr

Modellierte jährliche Schätzung für den überwachten Maschinenpark

In dieser Fallstudie · Projekt · Umsetzung · Maßnahmen · Ergebnisse · FAQ

DAS PROJEKT

Auf einen Blick

Branche
Kabelfertigung

Maschinenpark
18 überwachte Verseilmaschinen

Maschinengenerationen
Gemischte Maschinengenerationen

Betriebsmodell
Berechnungsmodell: 2 × 8-Stunden-Schichten

Technologie
Externe Retrofit-Sensorik + WatchMen

Fokus
Produktive Verseilzeit, Leerlauf, Wartezeiten auf Spulen und Material, Rüstzeiten, Mikrostopps und Stillstände

DIE HERAUSFORDERUNG

Auch eine laufende Verseilmaschine kann versteckte Kapazitätsverluste haben

Verseilen ist ein kontinuierlicher Produktionsprozess. Trotzdem können Rüstvorgänge, Wartezeiten auf Spulen und Material, Leerlauf, kurze Unterbrechungen und Stillstände einen erheblichen Teil der geplanten Maschinenzeit beanspruchen.
Auch Kabelaufbau, Material und Verseilschlag beeinflussen den Produktionskontext. Das Produktionsteam benötigte deshalb einen klareren Überblick darüber, wie viel Maschinenzeit tatsächlich produktiv für das Verseilen genutzt wurde und wo wiederkehrende Verluste entstanden.

Leerlauf & Wartezeiten

Längere Wartezeiten erkennen und verstehen, wann Maschinen verfügbar sind, aber nicht produktiv verseilen.

Rüsten & Spulenbereitschaft

Rüstvorgänge, Spulenwechsel und materialbedingte Wartezeiten sichtbar und vergleichbar machen.

Mikrostopps & Stillstände

Wiederkehrende kurze Unterbrechungen und längere Stillstände erkennen, die sich über Produktionsläufe hinweg summieren können.

VON DER MASCHINE ZUR ANALYSE

Erfassen. Interpretieren. Verstehen.

Maschinenmonitoring liefert die physische Zeitleiste des Produktionsprozesses. Aussagekräftige Analysen entstehen aus validierten Maschinenzuständen in Verbindung mit Auftrags-, Material- und Produktionsinformationen.

01

Maschinenverhalten erfassen

Externe Novo-AI-Sensoren erfassen das physikalische Verhalten der Maschinen und schaffen eine gemeinsame Monitoring-Ebene über alle 18 Verseilmaschinen hinweg – ohne grundlegenden Zugriff auf die SPS.

02

Maschinenzustände validieren

Edge Processing und Validierung unterstützen die Unterscheidung zwischen produktivem Verseilen, Leerlauf, Rüstvorgängen, Mikrostopps und Stillständen.

03

Produktionskontext ergänzen

WatchMen verbindet Maschinenzustände mit Auftrags- und Produktionsinformationen. Kabelaufbau, Material, Spulenkonfiguration, Verseilschlag und Qualitätsanforderungen können dadurch bei der Untersuchung von Abweichungen berücksichtigt werden. Novo AI

Hand hält einen schwarzen Novo AI AVA-Sensor mit roter Anzeige und Kabelanschluss an ein helles Maschinengehäuse.

EXTERNE SENSOREN

Maschinendaten von Verseilmaschinen ohne SPS-Zugriff

AVA-Sensoren erfassen das physikalische Maschinenverhalten, darunter akustische Signale und Vibrationen.
Die Signale werden interpretiert und mit dem tatsächlichen Betrieb abgeglichen. WatchMen stellt daraus eine gemeinsame Maschinenzustands-Zeitleiste für die Analyse bereit.
Auftrags-, Rüst- und Ursacheninformationen ergänzen anschließend den Produktionskontext – ohne dass für die grundlegende Maschinenüberwachung ein Zugriff auf die SPS erforderlich ist.

Mehr über Maschinendatenerfassung mit Novo AI →

VON DATEN ZU MASSNAHMEN

Wiederkehrende Verluste beim Verseilen in konkrete Verbesserungen übersetzen

Monitoring zeigt, wo geplante Maschinenzeit verloren geht. Im nächsten Schritt werden die größten wiederkehrenden Verlustkategorien untersucht und anschließend geprüft, ob Prozessänderungen tatsächlich nutzbare Verseilkapazität freisetzen.

01

Versteckten Leerlauf reduzieren

Längere Leerlauf- und Wartephasen rund um Materialbereitschaft, Vorbereitung des nächsten Auftrags und Maschinenverfügbarkeit untersuchen. Die Maschinen-Zeitleiste hilft dabei, wiederkehrende Wartezeitmuster zu erkennen und die Vorbereitung vor Produktionsbeginn zu verbessern.

02

Spulen, Material und Rüstvorgänge früher vorbereiten

Spulenwechsel, Materialbereitstellung und Rüstaufgaben möglichst vorbereiten, bevor die Maschine verfügbar wird. Der Vergleich wiederkehrender Rüst- und Warteereignisse zeigt, an welchen Stellen die Produktionsbereitschaft verbessert werden kann.

03

Wiederkehrende Unterbrechungen und Stillstände untersuchen

Mikrostopps und längere Stillstände gemeinsam mit Auftrags- und Produktionsinformationen betrachten. Maschinenverluste von unrealistischen Planungsannahmen trennen, Maßnahmen umsetzen und anschließend dieselben Kennzahlen erneut vergleichen.

ERGEBNISSE IM KONTEXT

Was sich im Projekt verbessert hat

BERECHNETES LEERLAUF-SZENARIO

−43,75 %

weniger Leerlauf

Im modellierten Produktionsszenario reduziert sich der Leerlauf um 43,75 %. Die detaillierten Vorher-/Nachher-Werte und die Berechnungsgrundlage sind in der vollständigen Fallstudie enthalten.

+10.522,8

zusätzliche produktive Maschinenstunden pro Jahr

Geschätzter jährlicher Kapazitätsgewinn über die 18 überwachten Verseilmaschinen.

Berichtetes Ergebnis: Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 29,23 %. WatchMen half dabei, produktives Verseilen sowie wiederkehrende Verluste wie Leerlauf, Spulen- und Materialwartezeiten, Rüstvorgänge, Mikrostopps und Stillstände systematisch sichtbar zu machen.

Jährliche Kapazitätsschätzung: Die modellierte Verbesserung entspricht rund 10.522,8 zusätzlichen produktiven Maschinenstunden pro Jahr im überwachten Maschinenpark. Dabei handelt es sich um freigesetzte Produktionskapazität innerhalb des bestehenden Maschinenplans und nicht um ein vollständiges Jahr direkt gemessenen zusätzlichen Kabel-Outputs.

Berechnungsgrundlage im PDF ansehen ↓

Kontext: Die Angaben beziehen sich auf das beschriebene Projekt. Ausgangslage, Produktmix, Schichtmodell und umgesetzte Maßnahmen beeinflussen das Ergebnis. Eine Verringerung von Zeitverlusten bedeutet nicht automatisch eine gleich große Steigerung der OEE.

GUT ZU WISSEN

Fragen zum Verseilmaschinen-Monitoring

Welche Maschinen wurden in der Fallstudie überwacht?

Im Projekt wurden 18 Verseilmaschinen in der Kabelfertigung überwacht. Der Maschinenpark umfasst unterschiedliche Maschinengenerationen. Genaue Baujahre wurden in den bereitgestellten Projektdaten nicht verifiziert.

Welches Produktivitätsergebnis wurde berichtet?

Der Kunde berichtete von einer Produktivitätssteigerung von 29,23 %. Die detaillierten Werte zu Leerlauf, Verlustkategorien und jährlicher Kapazität sind modellierte Größen zur Einordnung dieses Ergebnisses.

Wie stark wurde der Leerlauf reduziert?

Im modellierten Szenario reduziert sich der Leerlauf um 43,75 %. Die detaillierten Vorher-/Nachher-Werte und die Berechnungsgrundlage finden Sie in der vollständigen Fallstudie.

Wie viel zusätzliche produktive Kapazität wurde berechnet?

Das Modell ergibt rund 10.522,8 zusätzliche produktive Maschinenstunden pro Jahr über die 18 überwachten Maschinen. Dabei handelt es sich um eine annualisierte Kapazitätsschätzung und nicht um ein vollständiges Jahr direkt gemessenen zusätzlichen Kabel-Outputs.

Können Verseilmaschinen ohne SPS-Zugriff überwacht werden?

Ja. Der externe Retrofit-Ansatz von Novo AI ermöglicht die Erfassung des Maschinenverhaltens ohne grundlegenden Eingriff in die SPS. WatchMen kann anschließend Maschinenzustände, Leerlauf, Stillstände und weitere Produktionsmuster darstellen. Novo AI

Wie lange dauert die Installation?

Novo AI verwendet für den externen Sensoransatz einen allgemeinen Richtwert von ungefähr 15 Minuten pro Maschine.

DIE VOLLSTÄNDIGE FALLSTUDIE

Details für Ihre Entscheidung

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ÜBERTRAGUNG AUF IHRE PRODUKTION

Was möchten Sie sichtbar machen?

Nennen Sie uns die Anzahl Ihrer Verseilmaschinen, die Kabeltypen, die Sie produzieren, und Ihre wichtigste Produktionsfrage: Leerlauf, Spulenwechsel, Materialwartezeiten, Rüsten, Mikrostopps oder Stillstände?
Gemeinsam können wir geeignete Pilotmaschinen auswählen und bestimmen, welche Maschinenzustände und Produktionsverluste zuerst transparent gemacht werden sollten.

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Weiterlesen: CNC-Monitoring in der Präzisionswerkzeugfertigung · CNC-Monitoring in der Industrieausrüstungsfertigung · Alle Fallstudien · CNC-Maschinen nachrüsten und Maschinendaten erfassen

Externe Fachquellen: OEE.com: Definition und Berechnung der OEE (Englisch) · OEE.com: Sechs wesentliche Verlustarten in der Fertigung (Englisch). Diese Quellen erläutern allgemeine Kennzahlen und Verlustarten. Sie belegen nicht die kundenspezifischen Ergebnisse dieser Fallstudie.